Naturnahe Begrünungen
Standortgerechte Vegetation entwickeln
 
 
Haus- und Straßenbauten, die Verlegung von Kabeln und Leitungen oder Geländeveränderungen für Skipisten und Sportplätze erfordern anschließende Begrünungen. Die Entwicklung standorttypischer und artenreicher Pflanzendecken ist heute eine wesentliche Aufgabe des Natur- und Landschaftsschutzes und hat ein großes Potenzial für die Erhaltung der Artenvielfalt in Siedlungen und im Freiraum. Für den Erfolg entscheidend sind die Standortvorbreitung und die Wahl der geeigneten Begrünungsmethode. Fehler sind oft noch nach Jahrzehnten an standortfremden, artenarmen Pflanzenbeständen erkennbar. Durch geeignete Begrünung und richtige Pflege können sich sogar an künstlichen Standorten wie Straßenrändern, Böschungen und Dämmen artenreiche Lebensräume etablieren.
 
=> mehr zum Thema Baustellen und Naturschutz

 
 
Voraussetzungen für eine naturnahe Vegetationsentwicklung
 
•   Für eine erfolgreiche Begrünung sind die Standortverhältnisse entscheidend. Bereits bei der Geländegestaltung ist auf eine natürliche Ausformung zu achten. Zur Entwicklung artenreicher Pflanzenbestände, zB von Magerwiesen und Halbtrockenrasen, sind nährstoffarme Bodenverhältnisse Voraussetzung. Deshalb auf eine Humusierung und das Ausbringen anderer nährstoffreicher Substrate wie Klärschlammkompost möglichst zu verzichten. Die Vegetationsentwicklung auf mageren Flächen dauert zwar länger, der künftige Pflegeaufwand ist jedoch deutlich geringer als auf nährstoffreichen, produktiven Standorten, die häufiger gemäht werden müssen. Bei nährstoffreichem Ausgangssubstrat, zB auf ehemaligen Ackerböden, ist vor der Begrünung eine Aushagerung des Bodens empfehlenswert:
=>  durch Anbau stark zehrender Feldfrüchte,
=>  durch häufige Mahd mit Abtransport des Mähguts,
=>  durch Abschieben des Oberbodens - eine arbeits- und kostenintensive, aber sehr wirksame Variante.
=>  Vergleichbare Auswirkungen hat eine Anhebung des Grundwasserstandes in Feuchtgebieten.
=> mehr zum Thema Wiedervernässung
=> mehr zum Feuchtgebiete
 
•   Standortgerechtes, regionales Saatgut verwenden, das an die lokalen Gegebenheiten angepasste Ökotypen enthält. Auch bei der Übertragung von Mähgut sind geeignete Spenderflächen mit vergleichbaren Standortbedingungen in der nähren Umgebung zu suchen.
=> mehr zum Thema Allochthon - Autochthon
 
•   Je nach Standort und Begrünungsziel die am besten geeignete Methode auswählen. Dabei können auch unterschiedliche Verfahren kombiniert werden, zB Ansaat mit Heugrassaat. In sensiblen Lebensräumen wie Mooren oder im Hochgebirge ist die Etablierung artenreicher, natürlicher Pflanzenbestände eine große Herausforderung. Die Artenvielfalt alpiner Rasen lässt sich durch eine Saatgutmischung kaum erreichen. Die Einsaat bewirkt jedoch, dass sich relativ rasch eine geschlossene Pflanzendecke und damit auch ein Schutz vor Erosion entwickelt. Um gleichzeitig die natürliche Artenvielfalt zu erhalten, ist eine Kombination mit Mähgutübertragung (Heugrassaat) oder Oberbodenauftrag sinnvoll.
 
•   Den richtigen Begrünungszeitpunkt wählen. Pflanzen benötigen zur Keimung entsprechende Temperaturen und ausreichend Feuchtigkeit. Besonders kritisch ist der Hochsommer, wenn der Boden stark ausgetrocknet ist. Generell begünstigen Herbstansaaten eher Kaltkeimer, also Gräser, und Frühjahrsansaaten Warmkeimer wie Kräuter. Blumenwiesen sollten daher im Frühjahr bis Frühsommer angelegt werden.
=> mehr zum Thema Blumenwiese
 
•   Bis sich eine stabile Grasnarbe auf den begrünten Flächen eingestellt hat, muss die Vegetationsentwicklung durch gezielte Pflegeingriffe gelenkt werden. Dadurch werden unerwünschte Konkurrenz- bzw Problemarten frühzeitig zurückgedrängt („Schröpfschnitte“, mechanisches Entfernen unerwünschter Arten). Frisch begrünte Flächen sollten zudem vor Tritt geschützt werden (zB durch Abzäunung).
 
 
Begrünungsmethoden
 
•   Verpflanzung von Vegetationsziegeln (Rasensoden)
Dies ist die optimale Begrünungsmethode. Durch das Wiederaufbringen von Rasensoden, also dem durchwurzelten Oberboden mit der Vegetation, lassen sich schnell gute Erfolge erzielen. Die Rasensoden werden dazu vor dem Eingriff vorsichtig abgetragen. Sie sollten möglichst nicht länger als zwei bis drei Wochen zwischengelagert werden, bevor sie wieder ausgebracht werden. Bei steilen Böschungen werden die Rasenziegel mit Holznägeln befestigt. Bei längerer Lagerung ist möglichst darauf zu achten, dass Wurzelschicht auf Wurzelschicht und Vegetationsschicht auf Vegetationsschicht zu liegen kommt.
Sind nicht genügend Rasenziegel vorhanden, können sie in kleineren Stücken mosaikartig als Sodenhäcksel ausgebracht und die Lücken zwischen den Stücken eingesät werden. Die ursprüngliche Vegetation wächst dann allmählich in die Lücken vor.
 
•   Oberbodenübertragung
Reicht die am Standort vorhandene Humusschicht nicht aus, um intakte Rasenziegel abzuschälen, ist das Wiederaufbringen des Oberbodens (Oberbodenschüttung) nach Abschluss der Bauarbeiten eine gute Alternative. Da im Boden zahlreiche Erneuerungsorgane wie Samen, Rhizomteile oder Wurzeln bodenständiger Arten vorhanden sind, entwickelt sich meist relativ schnell eine standortgemäße Vegetation. Eine ergänzende Übersaat mit standortgerechtem Saatgut oder eine dünne Heugrassaat sind oft zweckmäßig.
 
•   Begrünung mit Mähgut (Mähgutübertragung, Heugrassaat, Grasmulchsaat)
Dazu wird die Fläche mit Mähgut einer Spenderfläche mit ähnlichen Standortbedingungen abgedeckt. Die Herkunftsfläche sollte dann gemäht werden, wenn der höchste Anteil an reifen Samen vorhanden ist – die Samen sollten reif, aber noch nicht überreif (ausgesamt) sein. Es ist auch möglich, etappenweise zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu mähen, um möglichst viele Stadien der Samenreife zu erfassen. Da aber bei etlichen Arten reife Samen lange an der Mutterpflanze verbleiben, ist oft auch eine relativ späte Mahd erfolgversprechend. Die Ernte erfolgt durch normale landwirtschaftliche Geräte oder durch einen Saugmulcher. Wichtig ist die schonende Behandlung des Mähguts, das möglichst wenig manipuliert wird. Bei Weideflächen ist eine frühzeitige Auszäunung der Spenderfläche für die Gewinnung des Mähguts erforderlich.
Frisches Mähgut ist nicht lagerfähig und muss sofort nach der Mahd ausgebracht werden. Dies kann auf kleinen Flächen händisch erfolgen oder bei größeren Flächen auch durch einen Miststreuer. Es ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Heugras ausgebracht wird, da die Samen bei zu dichter Streuauflage kaum keimen. Als Faustregel gilt: Das Heugras der Spenderfläche auf der doppelten zu begrünenden Fläche ausbringen.
Beim Wiesendrusch- bzw Heudrusch®-Verfahren wird das Schnittgut mit einem speziellen Mähdrescher auf den Spenderflächen gewonnen und anschließend grob gereinigt und getrocknet. Dies erlaubt eine Entkoppelung von Erntezeitpunkt und Begrünung. Das Verfahren ist allerdings technisch relativ aufwändig, die Ernte ist nur auf nicht zu steilen Flächen möglich.
Das Holo_Sem®-Verfahren ist eine weiter entwickelte Methode der Heugrassaat, bei der das Heugras wird nach strengen Auswahlkriterien gegebenenfalls mit mehreren Mahdzeitpunkten geerntet und durch Saatgutsammlung einzelner Arten von Hand ergänzt und getrocknet ausgebracht wird.
Stammt das ausgebrachte Material aus der unmittelbaren Umgebung, entwickeln sich lokale Ökotypen und regionaltypische Artenkombinationen. Mähgutübertragung ist deshalb zur Renaturierung ökologisch wertvoller Pflanzengesellschaften gut geeignet - vorausgesetzt, entsprechende Spenderflächen stehen zur Verfügung. Hinzu kommt, dass das Mähgut eine mehr oder weniger geschlossene Streuauflage erzeugt, die als schützende Schicht die Keimung erleichtert. Die Gefahr der Austrocknung verringert sich, Temperaturschwankungen werden gemildert. Mit dem Mulchmaterial werden zudem Mikroorganismen und Kleintiere übertragen, die die Entwicklung des Bodenlebens fördern. Zudem wirkt die Mulchauflage schon vor dem Aufkommen der Pflanzen als Erosionsschutz.
 
•   Heublumen
Auch eine Begrünung mit Heublumen von Wiesen der Umgebung – also dem Gemisch aus Blütenteilen, Samen kleineren Stängelstücken, das sich bei der Lagerung des Heus am Boden sammelt – sichert die Ausbringung regionaltypischer Arten. Voraussetzung ist gesondert gelagertes, artenreiches und qualitativ hochwertiges Heu, das frei von unterwünschten Problempflanzen und maximal zwei Jahre alt ist. Das Material wird mitsamt den Halmresten ausgestreut – die optimale Ansaatstärke beträgt etwa 250 g Heublumen m². Dabei ist auf ausreichend feuchte Bodenverhältnisse und Windstille zu achten.
 
•   Ansaat
Ansaat ist die am häufigsten eingesetzte Begrünungsmethode. Der Erfolg wird durch die Saatgutzusammensetzung bestimmt. Artenreiche Mischungen führen zu stabileren Beständen und reagieren flexibler auf Umwelteinflüsse. Dennoch lassen sich artenreiche Pflanzengesellschaften kaum in ihrem gesamten Artenspektrum durch eine Saatmischung allein entwickeln. Im Idealfall wird die Mischung gezielt für die zu begrünende Fläche zusammengestellt – als Orientierung dienen Vegetationsaufnahmen aus floristischen Kartierungen. Bei schwer keimenden Arten sind auch zusätzliche Initialpflanzungen zweckmäßig. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass das Saatgut ausschließlich standortgerechte, heimische Arten enthält! Regionale Kleinarten sind in den meisten Fällen allerdings nicht erhältlich.
=> mehr zum Thema Allochthon - Autochthon
 
•   Spontane Begrünung ohne Ansaat
Die Fläche wird sich selbst überlassen. Gut geeignet ist diese Strategie zB entlang von naturnahen Fließgewässern, wenn in der Umgebung ein entsprechendes Saatgutpotential vorhanden ist. Das Begrünungsergebnis wird vor allem durch die Substrat- und Standortverhältnisse bestimmt. Mit Geotextilien oder Mulchstoffen, die als „Samenfänger“ wirken, lassen sich Verleib und Keimung angewehter bzw angeschwemmter Samen fördern.
Die Tolerierung natürlicher Sukzession fördert in vielen Fällen seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass sich problematische Neophyten ansiedeln. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, um bei Entwicklung von Problempflanzen frühzeitig entsprechende Maßnahmen zu treffen.
=> mehr zum Thema Neophyten
 
 
Begrünung von Extremstandorten
 
Zur Ansaat extremer Standorte, zB von Steilflächen, sind besondere Begrünungstechniken nötig:
 
•   Bei der Deckfruchtsaat wird Winterroggen, Hafer oder Gerste in den Boden eingebracht. Darauf wird angesät. Das schnell entwickelnde Getreide deckt offene Stellen rasch ab. Zwischen dieser „Deckfrucht“ entwickelt sich die eigentliche standortgerechte Vegetation. In tieferen Lagen muss die Deckfrucht rechtzeitig (bei einer Wuchshöhe von maximal 30 cm) abgemäht werden, damit die gewünschte Dauervegetation nicht wieder verdängt wird. Dieses Verfahren eignet sich für steilere, stark exponierte Flächen.
 
•   Bei Mulch- oder Decksaaten werden die Samen mit Heu oder Stroh abgedeckt und oft zusätzlich noch mit Bitumen verklebt. Dies schützt Samen und Boden vor Wind- und Wassererosion. Die Bitumendecke fördert die Keimung. Wenn sie zu stark ist, behindert sie allerdings das weitere Wachstum der Jungpflanzen, weil sie wenig Licht durchlässt und den Temperaturhaushalt des Bodens verändert. Bitumendecken sollten daher nur dünn aufgebracht werden, so dass der abgedeckte Boden noch sichtbar ist. Sie dürfen zudem nicht in Trinkwasserschutzgebieten ausgebracht werden.
 
•   Bei Nassspritzverfahren wird das Saatgut mit Dünger, Mulchstoffen, Bodenhilfsstoffen, einem Klebemittel und Wasser vermischt und anschließend auf die zu begrünende Fläche gespritzt. Mit dieser Methode lassen sich selbst steile Böschungen mit glatter Oberfläche begrünen. Im Extremfall werden Nassspritzverfahren sogar vom Hubschrauber aus eingesetzt. Es ist auch möglich, das Samengemisch auf ein vorher als Erosionsschutz ausgebrachtes Jutenetz aufzubringen.
 
•   Bei steilen, erosionsgefährdeten Standorten mit extremen Standortverhältnissen werden nach der Ansaat häufig Geotextilien aus Kokosfasern, Jute, Kunststoff oder Draht zum Oberflächenschutz aufgebracht. Je nach Material schützen sie vor Steinschlag, Schneeschub und Erosion. Netze aus natürlichen Materialien verrotten innerhalb von ein bis vier Jahren, verzinkte Eisen- und Kunststoffnetze haben eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren. Wichtig ist, keine zu dichten Netze zu wählen, die die Keimung und das Wachstum der Pflanzen behindern.
 
•   Bei Saatmatten sind die Samen sowie Holzwolle, Kokosfasern, Hanf, Stroh oder anderen Naturfasern mit einem feinen Jutenetz versteppt. Saatmatten funktionieren nur bei gutem Bodenkontakt und können deshalb nur auf flacheren Standorten mit glatten Oberflächen eingesetzt werden.
 
 
Unterlagen / Links
 
Naturnahe Begrünung: www.begruenung.net
A. Bosshard, P. Mayer & A. Mosimann (2013): Leitfaden für naturgemässe Begrünungen in der Schweiz. Mit besonderer Berücksichtigung der Biodiversität. Ö+L Ökologie und Landschaft GmbH, 82 S., Download pdf (4.251 kb)
A. Kirmer, B. Krautzer, M. Scotton & S. Tischew (Hrsg.) (2012): Praxishandbuch zur Samengewinnung und Renaturierung von artenreichem Grünland. Hochschule Anhalt & Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein, 220 S.
B. Krautzer, H. Wittmann & F. Florineth (2000): Richtlinie für standortgerechte Begrünungen. Ein Regelwerk im Interesse der Natur. Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Futterbau (ÖAG) und Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft (BAL), 29 S., Download pdf (140 kb)
P. Sengl, C. Hammer & H. Kofler (2014): Begrünung mit autochthonem/regionalem Saatgut. Ein Handlungsleitfaden. ZT-Kanzlei für Ökologie Dr. Hugo Kofler im Auftrag von Asfinag und ÖBB, Pernegg a.d. Mur, 28 S., Download pdf (2.038 kb)
A. Kirmer & S. Tischew (Hrsg.) (2006): Handbuch naturnahe Begrünung von Rohböden. Teubner Verlag, Wiesbaden, 195 S.
R. Treiber & E. Nickel (2002): Gräser und Kräuter am richtigen Ort. Begrünung mit regionalem Samenmaterial als Beitrag zur Erhaltung der naturraumeigenen Pflanzenarten und genetischen Typen. Fachdienst Naturschutz – Landschaftspflege Merkblatt 6, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe, Download pdf (405 kb)
Hochschule Anhalt, Station C23 – Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau, Matthias Stolle – Wildpflanzenvermehrung und -handel & Büro für Siedlungserneuerung (2011): Praxisempfehlungen für eine standortangepasste Vegetationsetablierung auf Stadtumbauflächen. 63 S., Download pdf (7.061 kb)
M. Staub, R. Benz, W. Bischoff, A. Bosshard, J. Burri, S. Viollier & Y. Bischofberger (2015): Direktbegrünung artenreicher Wiesen in der Landwirtschaft. Leitfaden für die Praxis zum Einsatz von regionalem Saatgut in Biodiversitätsförderflächen. AGRIDEA, Lausanne, 15 S., Download pdf (2.590 kb)
Lichtenegger, E. (2003): Hochlagenbegrünung unter besonderer Berücksichtigung von Skipisten. 2. überarbeitete Aufl., Eigenverlag Pflanzensoziologisches Institut Universität Klagenfurt, 207 S.
B. Krautzer, W. Graiss & A. Blaschka (2007): Standortgerechte Hochlagenbegrünung in Österreich. Ein Leitfaden für Praktiker. Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, Irdning, 15 S., Download pdf (495 kb)
B. Krautzer, W. Graiss & A. Blaschka (2007): Standortgerechte Wiederbegrünung im Straßenbau. Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, Irdning, 19 S., Download pdf (521 kb)
Informationssystem Naturnahe Begrünungsmaßnahmen Sachsen-Anhalt: www.spenderflaechenkataster.de
Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (Hrsg.) (1998): Empfehlungen zur Begrünung von Problemflächen. Aus der Arbeit des Arbeitskreises „Begrünung von Problemflächen“. FLL-Regelwerke, Bonn, 108 S.
H. Zeh (2004): Ingenieurbiologische Bauweisen. Studienbericht 4, 2. überarbeitete Aufl., Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation & Bundesamt für Wasser und Geologie, Bern, 59 S., Download pdf (813 kb)
 
 
letzte Änderung Mai 2015, © UMG
 
   

 
 
Naturnahe Begrünungen
Standortgerechte Vegetation entwickeln
 
Haus- und Straßenbauten, die Verlegung von Kabeln und Leitungen oder Geländeveränderungen für Skipisten und Sportplätze erfordern anschließende Begrünungen. Die Entwicklung standorttypischer und artenreicher Pflanzendecken ist heute eine wesentliche Aufgabe des Natur- und Landschaftsschutzes und hat ein großes Potenzial für die Erhaltung der Artenvielfalt in Siedlungen und im Freiraum. Für den Erfolg entscheidend sind die Standortvorbreitung und die Wahl der geeigneten Begrünungsmethode. Fehler sind oft noch nach Jahrzehnten an standortfremden, artenarmen Pflanzenbeständen erkennbar. Durch geeignete Begrünung und richtige Pflege können sich sogar an künstlichen Standorten wie Straßenrändern, Böschungen und Dämmen artenreiche Lebensräume etablieren.
 
=> mehr zum Thema Baustellen und Naturschutz

 
 
Voraussetzungen für eine naturnahe Vegetationsentwicklung
 
•   Für eine erfolgreiche Begrünung sind die Standortverhältnisse entscheidend. Bereits bei der Geländegestaltung ist auf eine natürliche Ausformung zu achten. Zur Entwicklung artenreicher Pflanzenbestände, zB von Magerwiesen und Halbtrockenrasen, sind nährstoffarme Bodenverhältnisse Voraussetzung. Deshalb auf eine Humusierung und das Ausbringen anderer nährstoffreicher Substrate wie Klärschlammkompost möglichst zu verzichten. Die Vegetationsentwicklung auf mageren Flächen dauert zwar länger, der künftige Pflegeaufwand ist jedoch deutlich geringer als auf nährstoffreichen, produktiven Standorten, die häufiger gemäht werden müssen. Bei nährstoffreichem Ausgangssubstrat, zB auf ehemaligen Ackerböden, ist vor der Begrünung eine Aushagerung des Bodens empfehlenswert:
=>  durch Anbau stark zehrender Feldfrüchte,
=>  durch häufige Mahd mit Abtransport des Mähguts,
=>  durch Abschieben des Oberbodens - eine arbeits- und kostenintensive, aber sehr wirksame Variante.
=>  Vergleichbare Auswirkungen hat eine Anhebung des Grundwasserstandes in Feuchtgebieten.
=> mehr zum Thema Wiedervernässung
=> mehr zum Feuchtgebiete
 
•   Standortgerechtes, regionales Saatgut verwenden, das an die lokalen Gegebenheiten angepasste Ökotypen enthält. Auch bei der Übertragung von Mähgut sind geeignete Spenderflächen mit vergleichbaren Standortbedingungen in der nähren Umgebung zu suchen.
=> mehr zum Thema Allochthon - Autochthon
 
•   Je nach Standort und Begrünungsziel die am besten geeignete Methode auswählen. Dabei können auch unterschiedliche Verfahren kombiniert werden, zB Ansaat mit Heugrassaat. In sensiblen Lebensräumen wie Mooren oder im Hochgebirge ist die Etablierung artenreicher, natürlicher Pflanzenbestände eine große Herausforderung. Die Artenvielfalt alpiner Rasen lässt sich durch eine Saatgutmischung kaum erreichen. Die Einsaat bewirkt jedoch, dass sich relativ rasch eine geschlossene Pflanzendecke und damit auch ein Schutz vor Erosion entwickelt. Um gleichzeitig die natürliche Artenvielfalt zu erhalten, ist eine Kombination mit Mähgutübertragung (Heugrassaat) oder Oberbodenauftrag sinnvoll.
 
•   Den richtigen Begrünungszeitpunkt wählen. Pflanzen benötigen zur Keimung entsprechende Temperaturen und ausreichend Feuchtigkeit. Besonders kritisch ist der Hochsommer, wenn der Boden stark ausgetrocknet ist. Generell begünstigen Herbstansaaten eher Kaltkeimer, also Gräser, und Frühjahrsansaaten Warmkeimer wie Kräuter. Blumenwiesen sollten daher im Frühjahr bis Frühsommer angelegt werden.
=> mehr zum Thema Blumenwiese
 
•   Bis sich eine stabile Grasnarbe auf den begrünten Flächen eingestellt hat, muss die Vegetationsentwicklung durch gezielte Pflegeingriffe gelenkt werden. Dadurch werden unerwünschte Konkurrenz- bzw Problemarten frühzeitig zurückgedrängt („Schröpfschnitte“, mechanisches Entfernen unerwünschter Arten). Frisch begrünte Flächen sollten zudem vor Tritt geschützt werden (zB durch Abzäunung).
 
 
Begrünungsmethoden
 
•   Verpflanzung von Vegetationsziegeln (Rasensoden)
Dies ist die optimale Begrünungsmethode. Durch das Wiederaufbringen von Rasensoden, also dem durchwurzelten Oberboden mit der Vegetation, lassen sich schnell gute Erfolge erzielen. Die Rasensoden werden dazu vor dem Eingriff vorsichtig abgetragen. Sie sollten möglichst nicht länger als zwei bis drei Wochen zwischengelagert werden, bevor sie wieder ausgebracht werden. Bei steilen Böschungen werden die Rasenziegel mit Holznägeln befestigt. Bei längerer Lagerung ist möglichst darauf zu achten, dass Wurzelschicht auf Wurzelschicht und Vegetationsschicht auf Vegetationsschicht zu liegen kommt.
Sind nicht genügend Rasenziegel vorhanden, können sie in kleineren Stücken mosaikartig als Sodenhäcksel ausgebracht und die Lücken zwischen den Stücken eingesät werden. Die ursprüngliche Vegetation wächst dann allmählich in die Lücken vor.
 
•   Oberbodenübertragung
Reicht die am Standort vorhandene Humusschicht nicht aus, um intakte Rasenziegel abzuschälen, ist das Wiederaufbringen des Oberbodens (Oberbodenschüttung) nach Abschluss der Bauarbeiten eine gute Alternative. Da im Boden zahlreiche Erneuerungsorgane wie Samen, Rhizomteile oder Wurzeln bodenständiger Arten vorhanden sind, entwickelt sich meist relativ schnell eine standortgemäße Vegetation. Eine ergänzende Übersaat mit standortgerechtem Saatgut oder eine dünne Heugrassaat sind oft zweckmäßig.
 
•   Begrünung mit Mähgut (Mähgutübertragung, Heugrassaat, Grasmulchsaat)
Dazu wird die Fläche mit Mähgut einer Spenderfläche mit ähnlichen Standortbedingungen abgedeckt. Die Herkunftsfläche sollte dann gemäht werden, wenn der höchste Anteil an reifen Samen vorhanden ist – die Samen sollten reif, aber noch nicht überreif (ausgesamt) sein. Es ist auch möglich, etappenweise zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu mähen, um möglichst viele Stadien der Samenreife zu erfassen. Da aber bei etlichen Arten reife Samen lange an der Mutterpflanze verbleiben, ist oft auch eine relativ späte Mahd erfolgversprechend. Die Ernte erfolgt durch normale landwirtschaftliche Geräte oder durch einen Saugmulcher. Wichtig ist die schonende Behandlung des Mähguts, das möglichst wenig manipuliert wird. Bei Weideflächen ist eine frühzeitige Auszäunung der Spenderfläche für die Gewinnung des Mähguts erforderlich.
Frisches Mähgut ist nicht lagerfähig und muss sofort nach der Mahd ausgebracht werden. Dies kann auf kleinen Flächen händisch erfolgen oder bei größeren Flächen auch durch einen Miststreuer. Es ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Heugras ausgebracht wird, da die Samen bei zu dichter Streuauflage kaum keimen. Als Faustregel gilt: Das Heugras der Spenderfläche auf der doppelten zu begrünenden Fläche ausbringen.
Beim Wiesendrusch- bzw Heudrusch®-Verfahren wird das Schnittgut mit einem speziellen Mähdrescher auf den Spenderflächen gewonnen und anschließend grob gereinigt und getrocknet. Dies erlaubt eine Entkoppelung von Erntezeitpunkt und Begrünung. Das Verfahren ist allerdings technisch relativ aufwändig, die Ernte ist nur auf nicht zu steilen Flächen möglich.
Das Holo_Sem®-Verfahren ist eine weiter entwickelte Methode der Heugrassaat, bei der das Heugras wird nach strengen Auswahlkriterien gegebenenfalls mit mehreren Mahdzeitpunkten geerntet und durch Saatgutsammlung einzelner Arten von Hand ergänzt und getrocknet ausgebracht wird.
Stammt das ausgebrachte Material aus der unmittelbaren Umgebung, entwickeln sich lokale Ökotypen und regionaltypische Artenkombinationen. Mähgutübertragung ist deshalb zur Renaturierung ökologisch wertvoller Pflanzengesellschaften gut geeignet - vorausgesetzt, entsprechende Spenderflächen stehen zur Verfügung. Hinzu kommt, dass das Mähgut eine mehr oder weniger geschlossene Streuauflage erzeugt, die als schützende Schicht die Keimung erleichtert. Die Gefahr der Austrocknung verringert sich, Temperaturschwankungen werden gemildert. Mit dem Mulchmaterial werden zudem Mikroorganismen und Kleintiere übertragen, die die Entwicklung des Bodenlebens fördern. Zudem wirkt die Mulchauflage schon vor dem Aufkommen der Pflanzen als Erosionsschutz.
 
•   Heublumen
Auch eine Begrünung mit Heublumen von Wiesen der Umgebung – also dem Gemisch aus Blütenteilen, Samen kleineren Stängelstücken, das sich bei der Lagerung des Heus am Boden sammelt – sichert die Ausbringung regionaltypischer Arten. Voraussetzung ist gesondert gelagertes, artenreiches und qualitativ hochwertiges Heu, das frei von unterwünschten Problempflanzen und maximal zwei Jahre alt ist. Das Material wird mitsamt den Halmresten ausgestreut – die optimale Ansaatstärke beträgt etwa 250 g Heublumen m². Dabei ist auf ausreichend feuchte Bodenverhältnisse und Windstille zu achten.
 
•   Ansaat
Ansaat ist die am häufigsten eingesetzte Begrünungsmethode. Der Erfolg wird durch die Saatgutzusammensetzung bestimmt. Artenreiche Mischungen führen zu stabileren Beständen und reagieren flexibler auf Umwelteinflüsse. Dennoch lassen sich artenreiche Pflanzengesellschaften kaum in ihrem gesamten Artenspektrum durch eine Saatmischung allein entwickeln. Im Idealfall wird die Mischung gezielt für die zu begrünende Fläche zusammengestellt – als Orientierung dienen Vegetationsaufnahmen aus floristischen Kartierungen. Bei schwer keimenden Arten sind auch zusätzliche Initialpflanzungen zweckmäßig. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass das Saatgut ausschließlich standortgerechte, heimische Arten enthält! Regionale Kleinarten sind in den meisten Fällen allerdings nicht erhältlich.
=> mehr zum Thema Allochthon - Autochthon
 
•   Spontane Begrünung ohne Ansaat
Die Fläche wird sich selbst überlassen. Gut geeignet ist diese Strategie zB entlang von naturnahen Fließgewässern, wenn in der Umgebung ein entsprechendes Saatgutpotential vorhanden ist. Das Begrünungsergebnis wird vor allem durch die Substrat- und Standortverhältnisse bestimmt. Mit Geotextilien oder Mulchstoffen, die als „Samenfänger“ wirken, lassen sich Verleib und Keimung angewehter bzw angeschwemmter Samen fördern.
Die Tolerierung natürlicher Sukzession fördert in vielen Fällen seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass sich problematische Neophyten ansiedeln. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, um bei Entwicklung von Problempflanzen frühzeitig entsprechende Maßnahmen zu treffen.
=> mehr zum Thema Neophyten
 
 
Begrünung von Extremstandorten
 
Zur Ansaat extremer Standorte, zB von Steilflächen, sind besondere Begrünungstechniken nötig:
 
•   Bei der Deckfruchtsaat wird Winterroggen, Hafer oder Gerste in den Boden eingebracht. Darauf wird angesät. Das schnell entwickelnde Getreide deckt offene Stellen rasch ab. Zwischen dieser „Deckfrucht“ entwickelt sich die eigentliche standortgerechte Vegetation. In tieferen Lagen muss die Deckfrucht rechtzeitig (bei einer Wuchshöhe von maximal 30 cm) abgemäht werden, damit die gewünschte Dauervegetation nicht wieder verdängt wird. Dieses Verfahren eignet sich für steilere, stark exponierte Flächen.
 
•   Bei Mulch- oder Decksaaten werden die Samen mit Heu oder Stroh abgedeckt und oft zusätzlich noch mit Bitumen verklebt. Dies schützt Samen und Boden vor Wind- und Wassererosion. Die Bitumendecke fördert die Keimung. Wenn sie zu stark ist, behindert sie allerdings das weitere Wachstum der Jungpflanzen, weil sie wenig Licht durchlässt und den Temperaturhaushalt des Bodens verändert. Bitumendecken sollten daher nur dünn aufgebracht werden, so dass der abgedeckte Boden noch sichtbar ist. Sie dürfen zudem nicht in Trinkwasserschutzgebieten ausgebracht werden.
 
•   Bei Nassspritzverfahren wird das Saatgut mit Dünger, Mulchstoffen, Bodenhilfsstoffen, einem Klebemittel und Wasser vermischt und anschließend auf die zu begrünende Fläche gespritzt. Mit dieser Methode lassen sich selbst steile Böschungen mit glatter Oberfläche begrünen. Im Extremfall werden Nassspritzverfahren sogar vom Hubschrauber aus eingesetzt. Es ist auch möglich, das Samengemisch auf ein vorher als Erosionsschutz ausgebrachtes Jutenetz aufzubringen.
 
•   Bei steilen, erosionsgefährdeten Standorten mit extremen Standortverhältnissen werden nach der Ansaat häufig Geotextilien aus Kokosfasern, Jute, Kunststoff oder Draht zum Oberflächenschutz aufgebracht. Je nach Material schützen sie vor Steinschlag, Schneeschub und Erosion. Netze aus natürlichen Materialien verrotten innerhalb von ein bis vier Jahren, verzinkte Eisen- und Kunststoffnetze haben eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren. Wichtig ist, keine zu dichten Netze zu wählen, die die Keimung und das Wachstum der Pflanzen behindern.
 
•   Bei Saatmatten sind die Samen sowie Holzwolle, Kokosfasern, Hanf, Stroh oder anderen Naturfasern mit einem feinen Jutenetz versteppt. Saatmatten funktionieren nur bei gutem Bodenkontakt und können deshalb nur auf flacheren Standorten mit glatten Oberflächen eingesetzt werden.
 
 
Unterlagen / Links
 
Naturnahe Begrünung: www.begruenung.net
A. Bosshard, P. Mayer & A. Mosimann (2013): Leitfaden für naturgemässe Begrünungen in der Schweiz. Mit besonderer Berücksichtigung der Biodiversität. Ö+L Ökologie und Landschaft GmbH, 82 S., Download pdf (4.251 kb)
A. Kirmer, B. Krautzer, M. Scotton & S. Tischew (Hrsg.) (2012): Praxishandbuch zur Samengewinnung und Renaturierung von artenreichem Grünland. Hochschule Anhalt & Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein, 220 S.
B. Krautzer, H. Wittmann & F. Florineth (2000): Richtlinie für standortgerechte Begrünungen. Ein Regelwerk im Interesse der Natur. Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Futterbau (ÖAG) und Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft (BAL), 29 S., Download pdf (140 kb)
P. Sengl, C. Hammer & H. Kofler (2014): Begrünung mit autochthonem/regionalem Saatgut. Ein Handlungsleitfaden. ZT-Kanzlei für Ökologie Dr. Hugo Kofler im Auftrag von Asfinag und ÖBB, Pernegg a.d. Mur, 28 S., Download pdf (2.038 kb)
A. Kirmer & S. Tischew (Hrsg.) (2006): Handbuch naturnahe Begrünung von Rohböden. Teubner Verlag, Wiesbaden, 195 S.
R. Treiber & E. Nickel (2002): Gräser und Kräuter am richtigen Ort. Begrünung mit regionalem Samenmaterial als Beitrag zur Erhaltung der naturraumeigenen Pflanzenarten und genetischen Typen. Fachdienst Naturschutz – Landschaftspflege Merkblatt 6, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe, Download pdf (405 kb)
Hochschule Anhalt, Station C23 – Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau, Matthias Stolle – Wildpflanzenvermehrung und -handel & Büro für Siedlungserneuerung (2011): Praxisempfehlungen für eine standortangepasste Vegetationsetablierung auf Stadtumbauflächen. 63 S., Download pdf (7.061 kb)
M. Staub, R. Benz, W. Bischoff, A. Bosshard, J. Burri, S. Viollier & Y. Bischofberger (2015): Direktbegrünung artenreicher Wiesen in der Landwirtschaft. Leitfaden für die Praxis zum Einsatz von regionalem Saatgut in Biodiversitätsförderflächen. AGRIDEA, Lausanne, 15 S., Download pdf (2.590 kb)
Lichtenegger, E. (2003): Hochlagenbegrünung unter besonderer Berücksichtigung von Skipisten. 2. überarbeitete Aufl., Eigenverlag Pflanzensoziologisches Institut Universität Klagenfurt, 207 S.
B. Krautzer, W. Graiss & A. Blaschka (2007): Standortgerechte Hochlagenbegrünung in Österreich. Ein Leitfaden für Praktiker. Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, Irdning, 15 S., Download pdf (495 kb)
B. Krautzer, W. Graiss & A. Blaschka (2007): Standortgerechte Wiederbegrünung im Straßenbau. Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, Irdning, 19 S., Download pdf (521 kb)
Informationssystem Naturnahe Begrünungsmaßnahmen Sachsen-Anhalt: www.spenderflaechenkataster.de
Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (Hrsg.) (1998): Empfehlungen zur Begrünung von Problemflächen. Aus der Arbeit des Arbeitskreises „Begrünung von Problemflächen“. FLL-Regelwerke, Bonn, 108 S.
H. Zeh (2004): Ingenieurbiologische Bauweisen. Studienbericht 4, 2. überarbeitete Aufl., Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation & Bundesamt für Wasser und Geologie, Bern, 59 S., Download pdf (813 kb)  
 

 


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www.naturtipps.com/begruenung.html
Stand Mai 2015